Überblick

Outboard-60 L beginnt dort, wo die großen Analog-Polysynths aufgehört haben — antialiaste Oszillatoren, ein selbstschwingendes Vier-Pol-Filter, eine knackige Hüllkurve und ein Dreieck-LFO, veredelt mit dem Stereo-Chorus, der diese Maschinen zum Singen brachte. Dann wächst ihm eine zweite Natur zu: eine Liquid-Resonanz-Engine verwandelt jede Note in einen atmenden Chor aus Saiten und Resonanzboden, eine Luminous-Grain-Schicht lässt Töne über dem Sound schweben, Klavierpedale entfalten Sympathieresonanz, und ein Smart Arp macht aus einem gehaltenen Akkord eine musikalische Linie. Sechs fein verstimmte analoge Stimmen, dazu ein Reverb und ein Delay, die sie in einen Raum setzen — alles in einer immersiven Oberfläche.

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Outboard-60 L — das Main-Panel mit der Liquid-Resonanz-Engine
Die Liquid-Resonanz-Engine

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Die Liquid-Resonanz-Engine

Dreh LIQUID auf, und jede Note ist mehr als nur eine Stimme. Eine angeschlagene Saite entfaltet sich zu einem verstimmten Drei-Saiten-Chor, der schwebt und atmet, benachbarte Saiten klingen sympathetisch mit, und ein modellierter Resonanzboden gibt dem Ganzen einen Körper — die Physik eines echten akustischen Instruments, nach Gehör abgestimmt. Neun Regler formen das Ergebnis: vom Saiten-Chorus über die Steg-Impedanz bis zu Inharmonizität, Hammerhärte und einem Stretch-Tuning von Höhen zu Bässen. Stell LIQUID auf null, und du hast den klassischen Analogsynth zurück — Bit für Bit.

Antialiaste Oszillatoren

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Antialiaste Oszillatoren

Die Stimme beginnt mit einer sauberen, aliasfreien Oszillatorbank: ein Sägezahn über den vollen Bereich, ein Pulswellen-Oszillator mit atmender Pulsweitenmodulation und ein Sub eine Oktave tiefer für Fundament — dazu Rauschen, an dem sich das Filter abarbeiten kann. Alles ist bandbegrenzt und oversampled, sodass selbst die höchsten Noten rein bleiben, statt zu Grit zu werden. Der ehrliche, druckvolle Analog-Sound, auf dem der Rest der Engine aufbaut.

Ein Vier-Pol-Filter, das singt

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Ein Vier-Pol-Filter, das singt

Ein Vier-Pol-Ladderfilter mit Zero-Delay-Feedback — der resonante Tiefpass im Herzen jedes klassischen Mono- und Poly-Synths. Vierundzwanzig dB pro Oktave, eine Resonanz, die sauber in eine selbstschwingende Sinuswelle klettert, ein Keytracking, das der Tastatur folgt, und ein Soft-Clipping-Drive, der fetter wird, je härter du ihn treibst. Es fährt Sweeps und schreit — und bricht dabei nie auseinander.

Der Stereo-Bucket-Brigade-Chorus

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Der Stereo-Bucket-Brigade-Chorus

Der Breitmacher schlechthin: zwei phaseninvertierte, modulierte Delay-Lines, die den Sound zu einem üppigen Stereobild verschmelzen — Modi I, II und I+II, vom sanften Schimmern bis zum tiefen Wirbel. Der Effekt, der diesen alten Maschinen ihre unverkennbare Breite gab, bis in den dunklen, körnigen Klang des Originals modelliert.

Luminous — eine Grain-Schicht, die schimmert

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Luminous — eine Grain-Schicht, die schimmert

Über der Synth-Stimme streut Luminous eine Wolke aus weichen, notengetriggerten Grains — schwebende Töne, die im Takt deines Spiels driften, funkeln und verklingen. Sie bleiben in der Harmonie des Songs, folgen dem eigenen Tuning des Plugins und mischen sich vom zarten Halo bis zum vollwertigen zweiten Instrument. Eine ganze schimmernde Textur aus einem einzigen gehaltenen Akkord.

Smart Arp — aus einem Akkord wird eine Linie

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Smart Arp — aus einem Akkord wird eine Linie

Mehr als ein Auf-und-ab-Arpeggiator: Halte einen Akkord, und Smart Arp schreibt eine musikalische Phrase — Melody, Phrase, Counterline oder Bass Follow — mit Motiv-Gedächtnis, Humanize und Stimmführung, die alles fließen lässt wie ein Spieler, nicht wie ein Pattern. Zieh das Pattern direkt aus dem Monitor als MIDI auf eine DAW-Spur. Oder nutze den originalgetreuen klassischen Arpeggiator, wenn genau das reicht.

Ebenfalls an Bord

Alles, was ein klassischer Poly braucht — und noch etwas mehr.

  • Eine Hüllkurve, ein LFO

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    Eine Hüllkurve, ein LFO

    Eine einzige knackige ADSR formt Filter und Amplitude zugleich, genau wie bei den Klassikern — mit echten, analog anmutenden exponentiellen Segmenten. Ein Dreieck-LFO mit Fade-in-Delay bringt Vibrato, Filterbewegung und Pulsweiten-Sweep.

  • Sechs analoge Stimmen

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    Sechs analoge Stimmen

    Sechsstimmige Polyfonie, bei der jede Stimme ihre eigene feine Verstimmung und ihren Charakter-Drift trägt — ein lebendiger, nicht statischer Sound, den du über die Regler Variance und Drift einstellst, von blitzsauber bis sanft instabil.

  • Klavierpedale

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    Klavierpedale

    Ein Sustain-Pedal, das Noten hält, während eine Bank aus Sympathiesaiten in Resonanz aufblüht, dazu Sostenuto und eine Una-Corda-artige Abmilderung — das Pedalverhalten eines echten Instruments, nicht bloß ein verzögertes Note-off.

  • Reverb & Delay

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    Reverb & Delay

    Ein Reverb aus zwei Netzwerken und ein Stereo-Delay setzen das Instrument in einen Raum — von der intimen Kammer bis zur weiten, endlosen Fahne, mit Ping-Pong-Echos, die in derselben Luft sitzen.

  • Presets, Favoriten & ein Default

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    Presets, Favoriten & ein Default

    Eine komplette Factory-Bank nach Kategorien geordnet, eine geräteweite Favoritenliste und ein persönlicher Default-Patch, der bei jeder neuen Instanz lädt — alles in einem einzigen canvasbreiten Overlay durchstöbert.

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Spiel den Ozean.

Sechs analoge Stimmen unter einer Liquid-Resonanz-Engine — ein Synth, der atmet. 14 Tage kostenlos testen, dann für €65 für immer deins.

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